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Betrugsmaschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Symbolbild
Betrugsmaschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus
Durch das neuartige Corona-Virus SARSCov2 und den daraus resultierenden Kontaktverboten, sind mehr Menschen zuhause und öfter im Internet unterwegs. Das birgt auch Gefahren. Hier erhalten Sie Informationen zu Fake-Shops, Phishing und Fake-Seiten zur Corona-Soforthilfe.
Olivera Holzkamp

Betrüger machen sich die momentane Situation auf vielfältige Art und Weise zunutze. Auf einige, zurzeit gängige Maschen möchten wir Sie hinweisen, damit Sie nicht Opfer dieser Gauner werden:

Fakeshops

Da die meisten Geschäfte geschlossen sind, werden nun viele Einkäufe im Internet getätigt. Um sich vor gängigen Betrugsmaschen zu schützen, sollten sich Internetkäufer folgende Fragen stellen: Welche Shops sind seriös? Was sind Fakeshops und woran kann ich diese erkennen? Was ist zu beachten, wenn ich bereits Opfer geworden bin? Das LKA informiert dazu umfassend in einer Veröffentlichung (Siehe im rechten Bereich der Seite; bei mobilen Endgeräten im unteren Bereich der Seite)!

Weiterhin machen sich Kriminelle den guten Ruf bekannter pharmazeutischer Unternehmen zunutze. Sie nutzen die Logos dieser Firmen widerrechtlich, um professionell und seriös wirkende Webseiten aufzusetzen. Diese Webseiten verkaufen angeblich medizinisches Equipment zum Schutz gegen COVID-19 für den Gesundheitssektor. Bei Bestellung wird mindestens 70% des Preises im Voraus verlangt. Das Geld ist in diesen Fällen verloren. Eine Ware wird nicht geliefert!

  

Phishing-E-Mails

Weitere Betrugsversuche werden mit Phishing-E-Mails begangen. Hier besteht das Ziel, äußerst sensible Daten der Internetnutzer auszuspähen. Auch beim Phishing machen sich die Betrüger mittlerweile die Corona-Krise zunutze. Die E-Mail-Empfänger werden auf drängende Art und Weise zum Handeln aufgefordert. Auch hierzu bietet das LKA Informationen: Woran sich Phishing-E-Mails erkennen lassen und wie Sie sich vor dieser Betrugsform schützen können, lesen Sie im rechten Bereich dieser Seite (bei mobilen Endgeräten im unteren Bereich der Seite)!

Weitere Hinweise zu Phishing-E-Mails bietet der Verbraucherschutz mit dem Phishing-Radar, welcher Beispiele zeigt und über die aktuellsten Betrugsvarianten informiert:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/phishingradar/phishingradar-aktuelle-warnungen-6059

 

Fake-Seiten zur Corona-Soforthilfe

Zurzeit sind Seiten im Netz zu finden, die angeblich Corona-Soforthilfen anbieten. Dort werden persönliche Daten abgefangen. Anhand dieser Daten wird ein Antrag bei der Originalseite der Landesregierung gestellt, jedoch fließt das Geld auf ein Konto der Betrüger. Das LKA beschreibt auf welcher Seite Sie sicher Soforthilfe-Anträge stellen können und woran sich gefälschte Internetseiten erkennen lassen:

https://lka.polizei.nrw/artikel/vorsicht-vor-fakeseiten-corona-soforthilfe

 

Zusätzliches Einkommen im Home-Office

Da sich viele Menschen Zuhause befinden, nutzen Betrüger dies und locken mit zusätzlichem Einkommen, welches sich vermeintlich einfach aus dem Home-Office verdienen lässt. Hierfür sollen die Bewerber ihre persönlichen Daten angeben und diese in einem Dokument oder im Internet ausfüllen. Häufig wird auch nach einer Kopie des Personalausweises verlangt und/oder der Kontodaten. Diese nutzen Kriminelle, um im Internet Straftaten mit den fremden Daten zu begehen.

Schützen Sie sich und geben Sie sensible Informationen zu Ihrer Person nicht weiter! Bitte senden Sie auch keine Kopien ihrer Ausweisdokumente an Ihnen unbekannte Dritte!