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Landesweite Aktionswoche zur Sicherheit von Radfahrenden im Straßenverkehr

Radfahrerin auf Radweg
Landesweite Aktionswoche zur Sicherheit von Radfahrenden im Straßenverkehr
Polizei Lippe kontrolliert im Rahmen der ROADPOL Safety Days.
Lars Ridderbusch

Radfahrende sind im Straßenverkehr, neben anderen Verkehrsarten, besonders gefährdet, da sie keine Knautschzone haben. Um auf diese und andere Gefahren hinzuweisen, beteiligte sich die Kreispolizeibehörde Lippe an der landesweiten Aktionswoche „ROADPOL Safety Days“, die vom 16. bis zum 22. September stattfand.
Die Verkehrssicherheitsberatung der Polizei wurde dabei von zahlreichen lippischen Polizistinnen und Polizisten unterstützt. So konnten Augenmerke sowohl auf Fahrrad-/Pedelec- und E-Bike-Fahrende als auch auf den Kraftfahrzeugverkehr gelegt werden. 


Auf Radfahrstreifen fahrende Kraftfahrzeugführende wurden genauso ermahnt wie jene, die auf diesem Schutzstreifen parkten. Aber auch der seitliche Abstand beim Überholen sowie gefährliche Situationen beim Abbiegen standen im Fokus der Aktionswoche. Daneben wurden die gefahrenen Geschwindigkeiten in Straßen Lippes gemessen, die besonders stark durch Zweiradfahrende frequentiert sind. Die Polizei musste in der Aktionswoche etwa 270 von Kraftfahrenden begangene Verkehrsverstöße sanktionieren. Dabei kam der Präventionsarbeit ein besonderer Stellenwert bei. In zahlreichen verkehrsdidaktischen Gesprächen wurde den Verkehrsteilnehmenden ihr Fehlverhalten erläutert.


Zweiräder wurden auf ihre Verkehrssicherheit hin kontrolliert, Aber auch das Verhalten der Fahrradfahrenden stand im Fokus. Hier überprüften die Beamtinnen und Beamten unter anderem, ob und wie vorhandene Radwege und sonstige Verkehrsflächen benutzt wurden. Viele Zweiradfahrende nutzten Radwege entgegen der Fahrtrichtung oder fuhren auf Gehwegen. In einigen Fällen nutzten sie auch ein Smartphone und waren dadurch abgelenkt. Die Ordnungshüter mussten im Bereich der Fahrrad-, Pedelec- und E-Bike-Fahrenden insgesamt 60 Mal einschreiten und teils Verwarnungen aussprechen.


Die Verkehrssicherheitsberatung informierte auch umfassend über den Nutzen von Schutzhelmen auf dem Fahrrad und Pedelec, da zahlreiche Zweiradfahrende ohne einen geeigneten Helm unterwegs waren. Insbesondere Pedelecfahrende wurden auf die Gefahren im Falle eines Unfalls oder eines Sturzes hingewiesen, da diese in der Regel eine höhere Geschwindigkeit erreichen als Radfahrende und so noch einem größeren Risiko für schwere Kopfverletzungen ausgesetzt sind. Helme verringern dieses Risiko erheblich.


Insgesamt zieht die Polizei Lippe ein positives Fazit der Aktionswoche. Die Polizei führte zahlreiche gute Gespräche mit Verkehrsteilnehmenden rund um die Sicherheit von Radfahrenden. Meist waren die Menschen dankbar für die Tipps der kontrollierenden Beamtinnen und Beamten und zeigten sich bei Verstößen einsichtig.
Im Sinne der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmenden führt die Polizei diese Kontrollen im Rahmen des täglichen Dienstes fort.
 

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