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Kriminalpolizeiliche Prävention und Opferschutz

Städtebauliche Kriminalprävention
Kriminalpolizeiliche Prävention und Opferschutz
Das Kriminalkommissariat Prävention und Opferschutz hat zahlreiche Aufgaben, die auf dieser Seite im einzelnen vorgestellt werden. Weiterhin finden Sie hier Präventionshinweise der Polizei Lippe.

Das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz (KP/O) der Direktion Kriminalität der Polizei Lippe leistet in den Arbeitsschwerpunkten technische Prävention zum Einbruchsschutz, städtebauliche Kriminalprävention, Gewaltprävention und Sucht- Drogenprävention, Jugendkriminalität und Jugendschutz, Computer- und Internetkriminalität, Kriminalität zum Nachteil von Senioren, vorbeugende Kriminalitätsbekämpfung sowie Opferschutz und Opferhilfe. Wesentliche Elemente kriminalpräventiver Arbeit sind interne und externe Netzwerke.

Gewaltprävention

Es werden Elternabende in Schulen und Kindertageseinrichtungen zum Thema Gewalt gestaltet. Informationsveranstaltungen zum Thema Gewalt für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sind Bestandteile dieser Arbeit.

Prävention von Computer- und Internetkriminalität

In einem Netzwerk aus dem Kompetenzteam NRW und dem Medienzentrum des Kreises Lippe, der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Detmold und dem theaterpädagogisch ausgerichteten PiSaK-Theater aus Bielefeld wird weiterführenden Schulen unter Hinzunahme des Lehrpersonals und der Eltern das Theaterstück „(S)Chattenwelten“ angeboten.

Jugendschutz, Sucht und Drogen/Alkohol

In Vernetzung mit der Drogenberatung Lippe, dem Blaukreuzzentrum Lippe und in Schulen werden Veranstaltungen mit Jugendlichen mit dem Themenschwerpunkt Alkohol durchgeführt. In der Vernetzung KP/O-Ordnungsamt-Jugendamt (Detmold) finden Jugendschutzkontrollen in Tankstellen, Videotheken und Medienshops statt.

Polizeilicher Opferschutz/Polizeiliche Opferhilfe

Die Vermittlung von adäquaten Hilfeangeboten und die Aufklärung über Opferrechte und den Ablauf eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens sind wesentliche Elemente dieser Arbeit. Hierzu existiert im Kreis Lippe ein Netzwerk mit Hilfeeinrichtungen wie Frauenhaus, Frauenberatungsstelle, der Organisation „Weißer Ring“, kommunalen, kirchlichen und anderen Institutionen, um schnell Hilfe und Beratung vermitteln zu können.

Einen breiten Raum nehmen im Rahmen des polizeilichen Opferschutzes auch Präventions- und Vortragsveranstaltungen zu den Themen „sexuelle Gewaltdelikte, sexueller Missbrauch zum Nachteil von Mädchen und Jungen, häusliche Gewalt, sowie Opferschutz“ ein.

Seniorenprävention

Der demografische Wandel und seine gesellschaftspolitischen Auswirkungen in der nahen Zukunft sind wichtige Themen unserer Zeit. Es werden Vorträge zur „Sicherheit im Alltag“ auf Einladung verschiedener Veranstalter gehalten.

Technische Kriminalitätsvorbeugung

Im Falle eines  Einbruchs werden die Opfer durch polizeiliche Fachberater über Möglichkeiten zum technischen Einbruchsschutz informiert, die regelmäßig Informationsveranstaltungen zu diesem Thema durchführen. Für die Beratung und Information zum präventiven Einbruchsschutz stehen die Mitglieder der Schutzgemeinschaft Lippe zur Verfügung. Sie sind im Netzwerk „Zuhause sicher“ (www.zuhause-sicher.de ) organisiert, mit dem die Kreispolizeibehörde Lippe nunmehr seit 10 Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Darüber hinaus beteiligt sich die Behörde an der Landeskampagne „Riegel vor“.

Religiös motivierter Extremismus

Auch im Bereich der Prävention von religiös motiviertem Extremismus stehen ihnen die Mitarbeiter des Kommissariats mit Informationen zur Verfügung und bieten Seminare für interessierte Gruppen an.

Der Kontaktbeamte für muslimische Institutionen (KMI) der Kreispolizeibehörde Lippe ist Polizeihauptkommissar Joachim Peters. Er betreut insgesamt 13 muslimische Kultur- und Moscheevereine. Seine beiden Aufgabengebiete sind die Wissensvermittlung rund um den Islam, sowie die Vertrauensbildung zu diesen Institutionen. Weiterhin steht er allen Kollegen und Kolleginnen, sowie anderen Behörden und Institutionen beratend zur Verfügung.